Können Sie auch ohne Verein wandern? Im Prinzip ja, aber viele Vorleistungen wurden von uns erbracht, z. B. mehr als 400 km markierter Wanderwege; Zuarbeit für Wanderkarten verschiedener Verlage, nicht zuletzt die Alexandrinenhütte - drum auf zur Mitgliedschaft (anklicken!)

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Schwitzend über die Jura-Höhen
Vorab: ganz so schlimm wie vom Wetterbericht vorhergesagt  wurde die Hitze an diesem Sonntag, 1. August noch nicht. Am folgenden Montag und Dienstag wurde es extremer.  Aber es galt immerhin 406 m Höhenunterschied zu bewältigen, und das machte sich bemerkbar.
Zunächst aber fuhren uns zwei Kleinbusse nach Wernsdorf.  Dieser Ort liegt südöstlich Bambergs am Rande des „Hauptsmoorwaldes“. Von dort aus führte Wfr. Wilhelm Bauer 20 Teilnehmer in Richtung Jura-Höhen. Langsam, aber stetig stieg der Weg nun an, bis uns der Wald aufgenommen hatte. Immer wieder boten sich schöne Ausblicke in Richtung Regnitztal – Bamberg und Hirschaid. Da wir Zeit genug hatten, konnten wir immer wieder Verschnaufpausen einlegen. Unweit von Hochstall war mit 540 m der „Höhepunkt“ des Tages erreicht. Durch Hochstall führte der weitere Weg, dann wieder leicht abwärts zur „Almadlerhütte“. Diese seit Generationen beliebte Einkehrstätte gehört dem Touren- und Skiverein Almadler“ und wird von diesem bewirtschaftet. Sie liegt in einer Lichtung, unweit zahlreicher Kletterfelsen. Dort legten wir eine Pause ein und versorgten uns mit Getränken von der Hütte und Verpflegung aus dem Rucksack. Nach der Mittagspause mussten wir im Prinzip eine Teilstrecke zurücklaufen, aber auf Empfehlung des freundlichen Hüttendienstes eine Variante mit Besuch der Qelle  eines Baches, der in den „Deichselbach“  fließt. Dieser mündet bei Buttenheim in die Regnitz. Weiter ging es über die Jura-Höhen, teils durch Waldungen, teils über die Feldflur, bis wir Senftenberg und  die gleichnamige Kellerwirtschaft erreicht haben. Dort gab es noch eine gemütliche Einkehr; einige nutzten die Gelegenheit, die nahe Kapelle St. Georg zu besuchen; hierzu ein interner link:

Senftenberg

Der Himmel begann sich immer mehr zuzuziehen, schliesslich kam es noch zu Regen und Gewitter. Aber der Weg zum Parkplatz, wo sich die Kleinbusse eingefunden hatten, war nicht weit. Während der Heimfahrt brach die Sonne wieder durch.

 

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Einige Verschnaufpausen waren nötig.

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Die Wanderwege sind hier gut beschildert, hier u.a. der Hinweis auf das Zwischenziel “Almadlerhütte”.

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Quelle bei der Almadlerhütte

Quelle nahe der “Almadlerhütte”; die Felsformationen sind stark überwachsen.

Felsformationen nahe Almadler
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Gemütliche Schlusseinkehr auf dem “Senftenberger Keller”; das Blätterdach kann sogar eine gewisse Regenmenge abhalten.

Dem Wfr. Wilhelm Bauer verdanken wir einen erlebnisreichen, hochsommerlichen Wandertag

Der Thüringerwald-Verein war nicht erstmals in diesen Gefilden; siehe:

Jurawanderung 1969