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Können Sie auch ohne Verein wandern? Im Prinzip ja, aber viele Vorleistungen wurden von uns erbracht, z. B. mehr als 400 km markierter Wanderwege; Zuarbeit für Wanderkarten verschiedener Verlage, nicht zuletzt die Alexandrinenhütte - drum auf zur Mitgliedschaft (anklicken!) |
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4000 km per Rad Es mochte an der extrem kalten Witterung liegen, dass sich zum Februar – Waldabend weniger Leute einfanden als einen Monat zuvor. Allerdings waren darunter verhältnismäßig viele Gäste, die offenbar vom Namen des Referenten, Dieter Abicht, angelockt worden waren. Zunächst aber gedachten wir der verstorbenen Wanderfreunde Stephan Bauer und Kurt Reißenweber (Neuses). Der 1. Vorsitzende Wolfgang Süße erinnerte an die kommenden Termine, nämlich die Faschingswanderung am 19. Februar (Waltraut Wank), die Mittwochswanderung am 29. Februar mit Reiner Probst, die Jahreshauptversammlung am 6. März und die Studienfahrt nach Bayreuth und Donndorf mit Dr. Bachmann am 11. März. Anschließend setzte Dieter Abicht seinen Video-Vortrag über seine Italien-Radtour fort. Insgesamt hatte der rüstige Ruheständler über 4000 km in etwas mehr als 2 Monaten zurückgelegt. Im zweiten Teil seines Berichts ging es von Rom nach Pompeji. Unterwegs zeigte er ein Gebiet mit heißen Schwefelquellen und brodelnden Schlammseen. Natürlich war Pompeji ein Höhepunkt dieser außergewöhnlichen Reise. Er zeigte aber nicht allein die bekannten Attraktionen, sondern auch Bemerkenswertes am Rande, immer wieder einmal relativ unbekannte Kirchen an der Straße, Pflanzen, einen Pizzabäcker bei der Arbeit, das Leben und Treiben auf den Campingplätzen – Abicht reiste mit Ein-Mann-Zelt. Von Pompeji ging es der Steilküste entlang weiter bis Sorrent, Salerno und mit dem Fährschiff über Palermo nach Genua. Zwischenzeitlich zeigte er auch mal sein Fahrzeug – beladen mit 40 kg Gepäck. Von dieser norditalienischen Hafenstadt aus führte sein Weg über die Geigenbauerstadt Cremona, den Gardasee, das Etschtal und das Eisacktal zum Brenner, dann weiter über das Inntal nach Kufstein und dann wieder zur deutschen Grenze - München – Freising – Beilngries – Altmühltal mit Rhein-Main-Donau-Kanal, schließlich Forchheim und dann nach Coburg zurück. Gerne stellte sich der Referent nach dem ersten, großen Beifall den Fragen der Zuschauer nach technischen Details. Wer den Weg durch die Kälte nicht gescheut hatte, bereute diesen Entschluss nicht.
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