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Alle Kommentare geben ausschliesslich die Meinung und Einschätzung des Verfassers wieder, nicht eine Stellungnahme des Thüringerwald-Vereins Coburg. |
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Auszugsweises Zitat aus der “np” v. 01.7. 2010
Blühende Wiesen fürs Wohl der Bienen
Untersiemau - Das bunte Schild „Hier blüht es für Bienen, Hummeln und Co" des BBU wird in Untersiemau bald immer öfter zu sehen sein, denn die Gemeinde beteiligt sich aktiv am „Bündnis Bienen Untersiemau" (BBU).... Volle Blüte Der Grasstreifen befindet sich zwischen Unter- und Obersiemau zwischen der B 289 „alt“ und dem Rad-Fußweg. Dieser Wiesenstreifen wird nun nicht mehr regelmäßig gemäht sondern nur noch ein bis zweimal im Jahr. Dadurch kommen viele Blumen- und Gräserarten zur vollen Blüte und samen sich wieder aus. Von den Pollen und dem Nektar ernähren sich Honigbienen, Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge und Hornissen. Auch für bodenbrütende Vogelarten, wie Feldlerche oder Rebhuhn, bieten die Naturwiesen Brut-möglichkeiten und Nahrung. Die nächsten Wiesen Weitere gemeindliche Grundstücke sollen dem Beispiel folgen. ... Der Ansprechpartner im BBU ist Pfarrer Arnold, der über das Pfarramt Untersiemau erreichbar ist. Dieser hofft, dass sich alle ortansässigen Gartenbauvereine, viele Firmen und Einwohner dem Bündnis anschließen, um etwas für die Artenvielfalt und die Umwelt zu bewirken. Hst Soweit „np“ vom 1. Juli 2010 Dies erinnert mich an meine Kindheit in Bamberg. Unsere nächsten Verwandten waren Gemüsegärtner – Kleinlandwirte mit Viehhaltung. Da gab es auch Wiesen in der Umgebung Bambergs, Anfahrt mit dem Küh-Fuhrwerk mehr als eine Stunde. Da konnte man bei bestem Willen nur zwei Mal im Jahr „Heu machen“, Heu und Grummet. Heute gehören mir die Wiesen teilweise über eine Erbengemeinschaft. Diese Wiesen waren noch Blumenwiesen und nicht überdüngte und schon im April erstmals geschnittene Grasplantagen. Oft war ich beim „Heuen“ mit dabei, denn alles ging noch in Handarbeit, anfangs sogar das Mähen. Von den hunderten damals selbständiger Ackerbürger in der Gemüsestadt Bamberg haben die wenigsten überlebt. Sie betrieben noch eine Landwirtschaft, die wir heute als „ökologisch“ bezeichnen würden. Aktionen wie die oben beschriebene waren damals nicht erforderlich, denn alles Grünland war damals so bewirtschaftet. Hans Detlef Bürger
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