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Alle Kommentare geben ausschliesslich die Meinung und Einschätzung des Verfassers wieder, nicht eine Stellungnahme des Thüringerwald-Vereins Coburg. |
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Überzeugende Argumente Einmal mehr tritt ein Leser der “np” in der Ausgabe vom Di, 22. Februar 2011 für die Einrichtung eines Stadtmuseums in festen Räumen ein. Aktuell begründet wird dies damit, dass eine Wanderausstellung in Coburg nur “in abgespeckter Form” im Ämtergebäude gezeigt werden könne. Dieses “abgespeckt” wurde an anderer, offiziöser Stelle allerdings mit “highlights” umschrieben. So kann mann ‘s auch definieren. Offensichtlich ist die Bayerische Landesausstellung des Jahres 2009 gemeint, betitelt “Wiederaufbau und Wirtschaftswunder”. Der Leser verweist zu Recht darauf, das für solche Ausstellungen ansonsten nur das Kongreßhaus oder die alte Angerhalle zur Verfügung stehen würde. Natürlich, es gibt die bekannten finanziellen Schwierigkeiten. Es gibt aber auch Meinungsäußerungen, welche die Vermutung aufkeimen lassen, manche seien aus Prinzip gegen die Errichtung eine Stadtmuseums. Anders ist eine Stellungnahme, publiziert am 23. Feb. 2011 nicht zu verstehen. Folgende Rechnung wird hier aufgestellt: 52.000 kostet das leerstehende Gebäude derzeit pro Jahr, 460.000 “Folgekosten” nach dem Umbau, schätzungsweise. Ein schlechtes Geschäft? Das kommt darauf an, was hier unter Folgekosten verstanden wird und wie man den Nutzen einschätzt. Auch der Bau einer Schule hat “Folgekosten”, Licht, Heizung, Lehrergehälter und so weiter, der gegenzurechnende Nutzungswert dürfte in diesem Fall unumstritten sein. Bei Sportstätten ist dies ebenso. Und: 52.000 pro Jahr für nichts sind 52.000 zuviel. Im übrigen kommt zu den “nur” 52.000 in nicht allzu ferner Zukunft der wirtschaftliche Totalverlust der Bausubstanz. H.D. Bürger
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