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Bei begrenzten Finanzmitteln konnte und kann man eine solche Zeitschrift nicht ohne Inserate finanzieren.
Die erste Ausgabe hatte bei 20 Seiten Umfang 5,875 Seiten Inserate, das entspricht nicht ganz 30 %. Immerhin 27 Einzel-Inserate, davon 13 “Achtel”, 11 “Viertel” und 3 “Halbe”. Also eine weite Streuung aus entsprechend viel kleinen Betrieben. Das bedeutete viel Lauferei für den Anzeigenleiter, damals Alfred Lorenz, wie Werner Ungelenk wahrscheinlich hauptberuflich beim “Coburger Tageblatt”. Relativ betrachtet, waren die notwendigen Herstellungskosten im Bleisatz-Zeitalter sogar höher, denn es war bei bestem Willen nicht möglich, hier so viel in Eigenleistung zu machen wie das heute der Fall ist (Übergabe des fertigen “pdf”-Dokuments an die Druckerei).
“Alte Coburger” werden die damaligen Inserate mit Wehmut betrachten, denn viele der kleinen Geschäfte und auch manches der größeren Unternehmen gibt es längst nicht mehr.
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