Bei begrenzten Finanzmitteln konnte und kann man eine solche Zeitschrift nicht ohne Inserate finanzieren.

Die erste Ausgabe hatte bei 20 Seiten Umfang 5,875 Seiten Inserate, das entspricht nicht ganz 30 %. Immerhin 27 Einzel-Inserate, davon 13 “Achtel”, 11 “Viertel” und 3 “Halbe”. Also eine weite Streuung aus entsprechend viel kleinen Betrieben. Das bedeutete viel Lauferei für den Anzeigenleiter, damals Alfred Lorenz, wie Werner Ungelenk wahrscheinlich hauptberuflich beim “Coburger Tageblatt”. Relativ betrachtet, waren die notwendigen Herstellungskosten im Bleisatz-Zeitalter sogar höher, denn es war bei bestem Willen nicht möglich, hier so viel in Eigenleistung zu machen wie das heute der Fall ist (Übergabe des fertigen “pdf”-Dokuments an die Druckerei).

“Alte Coburger” werden die damaligen Inserate mit Wehmut betrachten, denn viele der  kleinen Geschäfte und auch manches der  größeren Unternehmen gibt es längst nicht mehr.

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Manches ist schon Legende, so die “Coburger Hofbräu” mit den “Coburger Hofbräu Gaststätten - Saalbau” in der Mohrenstraße . Siehe hierzu auch das Büchlein “Coburg und seine früheren Gaststätten und Hotels” aus dem Veste-Verlag Roßteutscher, Coburg. Auch am 64. Deutschen Wandertag war diese Gaststätte nachtürlich Schauplatz. 

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“Saalbau Bätz” am Kanonenweg, szt. Heimat  auch für den Thüringerwald-Verein bei größeren Veranstaltungen, vor allem den Julabenden. 

 

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Die Änderungen in der Einzelhandelslandschaft sind u. a. in mehreren Publikationen aus dem Veste-Verlag Roßteutscher dargestellt. Kennzeichnend ist der Rückzug kleinerer, inhaber- oder familiengeführter Fachgeschäfte zugunsten grosser Einzelhandelsketten.

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