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Können Sie auch ohne Verein wandern? Im Prinzip ja, aber viele Vorleistungen wurden von uns erbracht, z. B. mehr als 400 km markierter Wanderwege; Zuarbeit für Wanderkarten verschiedener Verlage, nicht zuletzt die Alexandrinenhütte - drum auf zur Mitgliedschaft (anklicken!) |
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Der Bericht über die Jahrshauptversammlung am 5. April 2011 im “Münchner Hofbräu” stammt von Martin Koch.
COBURG - Der Thüringerwald-Verein in Coburg steht dem Neubau eines Flugplatzes kritisch gegenüber. "Keinesfalls darf an der Planung für einen neuen Verkehrslandeplatz im Landkreis Coburg weitergearbeitet werden", sagte der Naturschutzwartes des Vereins, Frank Reißenweber, auf der Jahreshauptversammlung am Dienstag in Coburg. Stattdessen sollte mit einer Ertüchtigung das Optimum aus dem bestehenden Flugplatz Brandensteinsebene herausgeholt werden, womit der Instrumentenbetrieb zum Werksflugbetrieb möglich sein sollte. "Was dort nicht geht, muss eben über die Flughäfen Nürnberg und Erfurt abgewickelt werden." Nachdem trotz des möglichen Planfeststellungsverfahrens die Ausnahmegenehmigung für den Instrumentenflugbetrieb nicht mehr verlängert werde, sei das Planfeststellungsverfahren für einen neuen Platz aus Sicht des Thüringerwaldvereins hinfällig. Wenig begeistert äußerte sich Reißenweber auch zum Planungsstand für eine 380-Kilvolt- Leitung durch den östlichen Landkreis Coburg. Allerdings schränkte Reißenweber ein: "Wir werden uns kaum noch dagegen wehren können!" Er erinnerte auch an mögliche Änderungen bei der Energieversorgung in Deutschland als Folge der Havarie des Kernkraftwerkes Fukushima in Japan. Der Thüringerwald-Verein setze auf umweltschonende Alternativen bei der Trassenführung sowie ökologische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Am Goldbergsee im Coburger Norden unterstütze der Verein die Errichtung eines Naturlehrpfades am Rande der Biotopzone. Ein erster Schritt sei der Bau einer Beobachtungsplattform. Der Thüringerwald-Verein besitze im Coburger Land eine Fläche von etwa 6,7 Hektar mit der Zweckbindung Naturschutz. Die Fördermittel hierfür seien gesichert. Der Landschaftspflegeverband Coburg kümmere sich um die Grundstücke. Reißenweber wies auf ein Ausgleichsprojekt im Zusammenhang mit der Autobahn A 73 hin. Bei Schweighof soll ein Beweidungsprojekt mit Rindern und Schafen entstehen. Reißenweber stellte das Naturschutzprojekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge -Steinachtal" in den Landkreisen Coburg, Kronach, Sonneberg und Hildburghausen vor, das im vergangenen Jahr gestartet worden ist. Hierfür stünden dem eigens gegründeten Zweckverband in den nächsten Jahren zwölf Millionen Euro zur Verfügung. In die "NATURA 2000 - Managementplanung" für die Gebiete Glender Wiesen, Steinrücken und südliches Itztal habe sich der Thüringerwald-Verein mit eingebracht. Zusammen mit anderen Natur- und Umweltverbänden sei im vergangenen Jahr die "Coburger Allianz für Natur- und Umweltschutz" gegründet worden. Letztes Jahr habe der Thringerwald-Verein fast 600 Teilnehmer bei seinen insgesamt 30 Wanderungen begrüßen können, berichtete Wanderwart Wilhelm Bauer. 314 Kilometer habe die gesamte Wanderstrecke betragen. Wegemeister Siegfried Stegner und sein Team hätten bei der Betreuung und Markierung der Wanderstrecken 133 Außen-Arbeitsstunden ehrenamtlich geleistet. Hüttenwart Günther Volk freute sich, dass bis auf ein Wochenende der Hüttendienst auf der Alexandrinenhütte im vergangenen Jahr gesichert worden sei. Pressewart Hans-Detlef Bürger und Vorsitzender Wolfgang Süße wünschen sich mehr Nachwuchs für den Verein. Die Mitgliederwerbung solle intensiviert werden. Bürger verspricht sich mehr Öffentlichkeit durch einen attraktiven Internetauftritt (www.famkraut-coburg.de) und die Vereinszeitschrift "Das Farnkraut", die z. B. auch im Bürgerbüro der Stadt Coburg im Rathaus aufliege. Wolfgang Süße wies außerdem auf das 75-jährige Bestehen der Alexandrinenhütte bei Mirsdorf auf den Langen Bergen hin. Das Jubiläum wird am Sonntag, 29. Mai 2011 gefeiert. Die Neuwahlen bestätigten Wolfgang Süße als ersten Vorsitzenden des Thüringerwald-Vereins in Coburg. Seine Stellvertreter bleiben Klemens Mönnich und Evi Bauer. In bewährten Händen bleiben auch das Amt des Schatzmeisters (Rudolf Hartmann) und der Schriftführerin (Renate Haenel). Die Kassenprüfer sind künftig Gisela Büttner und Johanna Eppler. "Der Thüringerwald-Verein gehört zu den Traditionsvereinen in Coburg", sagte Bürgermeister Hans-Heinrich Ulmann in seinem Schlusswort. Er lobte dessen Engagement im Bereich Naturschutz und Heimatpflege, mako Intener link: Bericht des Naturschutzwartes im Wortlaut Naturschutzbericht 2010
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