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Mit Dr. Bachmann in die Römerzeit

Ziel der diesjährigen Busfahrt mit kulturellen Themen war Weißenburg/Bayern. Leider war der Bus nicht ganz besetzt. Auch der Berichterstatter konnte zu seinem Bedauern aus persönlichen Gründen diesmal nicht Teilnehmen.
Die Reiseleitung lag  wieder in den Händen von Dr. Harald Bachmann und Wilhelm Bauer.
Weißenburg ist im Bereich der heutigen fränkische Regierungsbezirke eine der ganz wenigen Orte, die noch innerhalb des obergermanisch – raetischen Limes lagen (Kastell „biricana“). Eindrucksvoll unterstrichen wurde diese Tatsache durch den 1979 gefundenen Römerschatz, der heute im Römermuseum ausgestellt wird.
Später wurde Weißenburg eine freie Reichsstadt. Der Zusatz (Bayern) sollte vor allem zum elsässischen Weißenburg deutlich machen.
Es gab also genug zu besehen und zu bewundern unter der bewährten Führung von Dr. Bachmann, der sich auch deshalb als kompetenter Führer erwies, weil er selbst seine Jugendjahre dort verbracht hat. Ein schönes Erlebnis war auch die Mittagseinkehr in der Traditionsgaststätte „Brandenburger Hof“.
Ergänzt wurde diese Fahrt durch die Erkundung der nahen Wülzburg. Es handelt sich hier um eine Festung der fränkischen Hohenzollern (Markgrafschaft Bayreuth). Sie weist als eine der frühesten Beispiele in Deutschland die Bauweise in Sternbastionen auf; in diesem Falle fünf Zacken („Pentagon“). Ganz ähnlich allerdings mehr als hundert Jahre später die Festung Rosenberg oberhalb von Kronach.
Ergänzt wurde dies durch den Besuch im benachbarten Ellingen, das einst unter der Herrschaft der Deutschordensritter stand.
Die Schlusseinkehr fand ebenfalls allgemeinen Anklang: im Bra
uerei-Gasthof „Brütting“ im Hirschaider Ortsteil Friesen.