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Einige besonders bemerkenswerte Nachrufe hatte der Thüringerwald-Verein Coburg in der “Farnkraut”-Ausgabe 3/1970 bekanntzugeben. Unter anderem ging es um Dr. Kober und den Hütten-Baumeister Max von Berg. Im vergangenen Jahr anlässlich der Hütten-Jubiläums-Ausgabe hatte ich mich noch vergeblich um Aufschluss über Herrn von Berg bermüht. In den “Farnkraut”-Ausgaben betr. 30jähriges Hüttenjubiläum 1966 sowie 60jähriges Vereins-Jubiläum 1967 war er als anwesend erwähnt.
Unser Abschiedsgruß In den Sommermonaten gab der Thüringerwald-Verein das Geleit zur letzten Wanderung seiner treuen Mitglieder und verdienstvollen Freunde
Frieda Jacob Dr. Julius Kober Max von Berg Richard Hauptmann
An der Seite ihres 1935 verstorbenen Gatten, der dem Thüringerwald-Verein seit 1922 angehörte, war Frieda Jacob unserer Wandersache so zugetan, daß sie ihr in fördernder Treue fast ein halbes Jahrhundert verbunden blieb. Die Altenfahrt im Juni war zugleich ihr letzter Besuch auf der Sennigshöhe, wo sie oft und gern Einkehr in der Alexandrinenhütte gehalten hat.
Was uns der beispielhafte Idealist und unermüdlich forschende Wandersmann Dr. Julius Kober bedeutet hat, was wir seinem Lebenswerk zu verdanken haben, das sagt die ihm gewidmete Laudatio auf den Seiten 3/4 dieser Ausgabe aus.
Max von Berg, von dessen bauschöpferischer Tätigkeit hierzulande neben attraktiven Wohn- und Geschäftshäusern u. a. das Schwesternaltenheim und das umfunktionierte Palais Edinburgh künden, hat a1s Architekt der Alexandrinenhütte einen Ehrenplatz in der Geschichte des Thüringerwald-Vereins,
In dem heimatbewußten Dichter, Schriftsteller und Volkskundler Richard Hauptmann haben wir einen um die Kulturarbeit der Heimat- und Dorfpflege hochverdienten Freund und einen wertvollen Mitarbeiter unserer Zeitschrift verloren. Wir werden den Heimgegangenen eine stets dankbare Erinnerung bewahren.
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