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An Saale und Unstrut

 

Am Sonntag, 29.8.2010, fuhren im fast voll besetzten Reisebus des Thür. Fränkischen Reisebüros Wanderfreunde und einige Gäste über die Autobahnen A 73 und A 4 zu einer sehr interessanten Kulturfahrt in den Burgenlandkreis mit der Kreisstadt Naumburg.

 

Nach der Begrüßung durch den Reiseleiter Wilhelm Bauer kam Nebel und auch starker Regen auf, der aber vor unserem Ziel wieder aufhörte. Nach der Fahrt durch die Stadt und über die Saale stieg der überwiegende Teil aus und kam zunächst durch dichten Wald und dann ans Ufer der Unstrut. Hier konnten wir das "Steinerne Bilderbuch" mit vielen biblischen Szenen mit Beziehung zum Wein bewundern. Zwischen den steilen Weinbergen waren auch zum Teil wunderschöne Häuser zu sehen. An der Mündung der Unstrut in die Saale überquerten wir diese in einer nur von der Strömung getriebenen Fähre. An der Saale entlang ging einer bequemer Weg zu unserer Mittagseinkehr im Gasthaus „Zur Goldenen Henne“. In einem romantischen Kellergewölbe wurden wir gut bedient.

 

Dann fuhren wir zurück in die Stadt zu dem bekannten romanischen Naumburger Dom. Eine freundliche Domführerin führte uns in die Baugeschichte des eindrucksvollen Kirchengebäudes ein und wies besonders auf den Ost- und den Westchor, das bronzene Treppengeländer aus neuerer Zeit, zum Schluss auf die Stifterfiguren Ekkehard und Uta hin. Von den Künsten der meist unbekannten mittelalterlichen Baumeister waren alle recht beeindruckt. Nach einer knappen Stunde mussten wir den Dom verlassen und nach Bad Kosen weiter fahren. Nach einer spannenden Fahrt auf enger Straße erreichten wir die sagenumwobene Rudelsburg mir toller Aussicht in das Saaletal und zu der benachbarten Ruine Saaleck. Die Schlusseinkehr in der romantischen Burggaststätte mit Brotzeit oder Kaffee und Kuchen gefiel allen Wanderfreunden gut. Bei der Heimfahrt über Apolda und Weimar, dann wieder über die Autobahn kam wieder starker Regen auf, aber nach dem Rennsteigtunnel konnten wir Coburg im Trockenen erreichen. Der Dank aller Teilnehmer galt neben dem Wettergott dem Busfahrer Christian und besonders Wilhelm Bauer, der die interessante Fahrt „I a“ ausgewählt und organisiert hatte.

 

Günther Völk