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Typisches Bauwerk aus der Epoche der späteren Neugotik: Schloss Ketschendorf, 1868/69 durch Georg Rothbart errichtet. In den Blickpunkt der Öffentlichkeit wurde erneut das Schloss Ketschendorf gerückt durch einen Artikel in der „np“ vom 16.12.2011. Dieses Bauwerk hat bisher schon eine recht bewegte Vergangenheit. Erbaut wurde es anstelle eines älteren abgebrochenen 1868-1869, ist also nicht „mehr als 200 Jahre alt“, wie es in dem „np“-Artikel heißt. Ein typisches Produkt der späteren Neugotik von dem auch sonst Coburg bekannten Baumeister Georg Rothbart. Aktueller Anlass für den “np”-Artikel waren Beratungen im Stadtrat; Zitat: Im Mittelfristigen Investitionsplan (MIP) der Jahre 2011 bis 2015 wurden der "Umbau, die Sanierung und Erweiterung der Jugendherberge" auf das Jahr 2016 oder später verschoben. Dem Stadtrat ist das Projekt angesichts der schlechten Haushaltslage einfach zu teuer. Den MIP verabschiedete das Gremium in seiner Sitzung am Donnerstag. In dem “np”-Artikel heißt es nun weiter: Auch wenn das Ketschendorfer Schloss in den nächsten Jahren leer steht, müssen doch Heizung und Strom angeschlossen und in Betrieb bleiben. Zum einen muss das weiträumige Bauwerk vor Frost bewahrt werden, zum anderen die Brandmeldeanlage in Betrieb bleiben. Auch ein Hausmeister wird mehrfach in der Woche nach dem Rechten sehen müssen.
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