Alle Kommentare geben ausschliesslich die Meinung und Einschätzung des Verfassers wieder, nicht eine Stellungnahme des Thüringerwald-Vereins Coburg.

Drei Tage vor dem geplanten Tunnel - Durchstich der Lauterüberleitung zum Goldbergsee, am 14. Februar 2011,  berichtete die “np” nochmals in großer Aufmachung. Schlagzeile: “Angst vor dem Wasseklau”. Ein eindrucksvolles Luftbild vom Goldbergsee in seiner größten Ausdehnung ist beigefügt. Einschränkend ist vermerkt, dass dieses Bild sich nicht immer bieten wird.

Nach meiner Einschätzung muss immer wieder kontrolliert Wasser abgelassen werden, um Reserve-Rückhaltraum für künftige Hochwasserschübe zu erhalten.

Das Blatt versuchte auch, die Stimmung in Lautertal auszuloten und fing doch noch immer Skepsis ein, allerdings auch die Erwartung, dass die Auflagen hinsichtlich Wasserentnahme eingehalten werden. Bei den Befragten handelt es sich um gestandene Persönlichkeiten und keineswegs um prinzipielle Neinsager.

Eine ausgetrocknete Lauter würde auch das Stadtbild Coburgs schädigen. Ich habe ja auch einige Jahre genau an der Einmündung der Lauter in die Itz gewohnt und Gelegenheit gehabt, das Wechselspiel der Wasserstände zu beobachten. Normalerweise ist die Wassermenge der Lauter recht bescheiden, kann aber rasch steigen, natürlich bei plötzlichem Tauwetter im Winter, aber schon auch bei Dauerregen. Die Berichterstattung über andere Hochwassergebiete hat einmal mehr gezeigt, dass es in vielen Gebieten gar nicht möglich ist, einen Schutz zu erreichen, wie ihn das Coburger Land jetzt hat.

-hdb-

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