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In dem erwähnten Artikel von Walter Schneier wird die Überlegung angestellt, dass der Herzog Johann Casimir, hätte er Erfolg im Erbfolgestreit gehabt, seinen Regierungssitz nach Schloss Burg a. d. Wupper verlegt hätte. Residenzstadt war zu dieser Zeit allerdings bereits Düsseldorf. Ursprünglich war der Stammsitz der Grafen von Berg im Tal der Dhünn - “Alten - Berg”; heute eine Kirche, der “Altenberger Dom”. Schloss Burg scheint aber auch nach Verlegung der Residenz nach Düsseldorf Bedeutung für das regierende Fürstenhaus gehabt zu haben, denn hier wurde im Sept. 1526 die Verlobung zwischen dem sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich und der Prinzessin Sybille gefeiert; auch das „Beilager“ habe hier stattgefunden („WIKIPEDIA“ 02/10). Sybille von Kleve, Gemahlin des sächsichen Kurfürsten Johann Friedrich I, lebte von 1512 – 1554). Die Heirat fand im Juni 1527 auf sächsischem Gebiet – in Torgau – statt. Historisch bekannter als Sybille von Kleve wurde wohl deren jüngere Schwester Anna (1515 – 1557). Von dieser wird berichtet, dass sie ihre Kindheit auf Schloss Burg verbracht habe („WIKIPEDIA“ 02/10). Anna von Kleve ehelichte den englischen König Heinrich VII , und zwar war es dessen vierte von sechs Ehen. Wie sieht es aber heute in Burg a. d. Wupper aus? Die obige Darstellung des Schlosses ist eine Wandmalerei von Adolf Schill, Düsseldorf (1848 – 1911) im Ahnensaal von Schloss Burg und stammt natürlich aus der Zeit des Wiederaufbaus nach 1890. Wie so viele Höhenburgen war Schloss Burg im Verlauf der Jahrhunderte verfallen und im 19. Jhdt. Ruine geworden. Die neue, auf romantischen Vorstellungen beruhende Begeisterung für die Vergangenheit, insbesondere das Mittelalter, liess auch dieses Schloss neu entstehen. |
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Auf den ersten Blick wie in der Region Coburg /Kronach / Schiefergebirge: die Bauweise der Häuser. Der Schiefer stammt natürlich aus dem Rheinland und nicht aus Thüringen. Auch Fachwerk ist vielfach vorhanden. Hier Ortsteil “Unterburg”. |
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Leider ist die historische Bausubstanz nicht überall so gut erhalten wie auf dem Bild unten. . |
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Ev. luth. Pfarrkirche in Unterburg. Das Bauwerk ist älter als man auf den ersten blick vermuten würde; sie stammt aus dem 18. Jdht. |
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Der Verlauf der Wupper bei Burg. Man glaubt, in einem riesigen Naturschutzgebiet zu sein, in Wirklichkeit sind dichtbebaute Gebiete in wenigen km Entfernung. |
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Neben dem Schloss ein weiteres Baudenkmal: die “Müngstener Brücke”, mit 109 m nach wie vor höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. |
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