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Können Sie auch ohne Verein wandern? Im Prinzip ja, aber viele Vorleistungen wurden von uns erbracht, z. B. mehr als 400 km markierter Wanderwege; Zuarbeit für Wanderkarten verschiedener Verlage, nicht zuletzt die Alexandrinenhütte - drum auf zur Mitgliedschaft (anklicken!) |
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Die Dreikönigs-Wanderung am 6. Januar 2011war von einer der schlimmsten Wetterkapriolen, die für Wanderer überhaupt denkbar sind, betroffen. Bis zum 5. Januar war es ein “Ausnahms-Winter” mit Schnee seit Ende November und immerhin noch 8 Minus-Graden in der Nacht. In der Frühe dann war der Alptraum wahr geworden, wenn auch aufgrund der Wettervorhersagen nicht ganz so unerwartet: Nur noch 2 Minusgrade, dafür rieselte unaufhörlich Regen nieder und bildete auf Straßen und Wegen, Treppen und so weiter eine mehrere Millimeter dichte Eisschicht. Aus dem Radio dann die Schreckensnachrichten über Unfälle auf Straßen und Wegen und ausgefallene Busverbindungen in mehreren Städten (es gibt auch Städte, in denen Sonn- und Feiertagsmorgens Busse verkehren). In der freien Natur selbst, auf Wald- und Feldwegen, ging es ja noch, man sank im aufweichenden Schnee ein. Gefährlich aber waren alle harten Untergrunde, also Straßen und befestigte Wege, die geräumt waren oder bei denen der Schnee hart geworden war. Und so liefen denn im Hause Renner früh die Telefone heiß mit Absagen. Es waren dann nur noch vier Wanderer geblieben, die “Renners” und die “Gleichmanns”, die das Wanderprogramm abgekürzt absolvierten: Coburg -Cortendorf - Bausenberg - Neuhof und zurück über Coburg. Ähnliches hatte es schon einmal in den 80er Jahren gegeben, damals führte noch Otto Treuer die Dreikönigswanderung. Und tags darauf fanden wir uns im “klimagewandelten” Normal-Winter wieder. Bis auf weiteres fiel die von manchen Leuten vorhergesagte Trendwende aus. -hdb- |
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