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Mai-Waldabend:
Fränkische Alb – Fränkische Schweiz
Wieder einmal herrschte an diesem Mai-Waldabend draußen eine recht kühle Witterung – vor allem im Vergleich zu den frühsommerlichen Verhältnissen der letzten Wochen. Letztere wirkten sich auch auf die Wanderungen der vergangenen Wochen und vor allem auf den Rekord-Besuch auf der Hütte an Ostern aus. Dazu allerdings hatte, wie Vorsitzender Wolfgang Süße anerkennend bemerkte, auch die Berichterstattung im „Coburger Tageblatt“ am Gründonnerstag beigetragen. Auf die folgenden Wanderungen, aber auch vor allem auf das Jubiläums-Stiftungsfest am 29. Mai, wurde erinnert. Wfr. Wilhelm Bauer wies auf den Pendelbusverkehr zur Hütte hin. Dann aber erteilte Wolfgang Süße dem Referenten des Abends, Wfr. Erich Bauer das Wort. Dieser berichtete in (herkömmlichen „analog“-) Dias über den Fränkischen Jura, genauer die nördliche Frankenalb und die „Fränkische Schweiz“. Zunächst streifte er kurz die Erdgeschichte, in welcher vor Millionen von Jahren die Grundlagen für die heutigen spektakulären Felsgebilde gelegt worden sind. Die „Zeugenberg“ – Staffelberg, Ehrenbürg bei Forchheim und die Neubürg bei Wohnsgehaig. Das folgende Bildmaterial aus Landschaft, Pflanzen und Tieren sowie Dörfern, Kirchen und Schlössern konnte nur in jahrzehntelanger Tätigkeit entstehen. Von Jugend an war der Referent als Wanderer, aber auch als Felskletterer im Fränkischen Jura unterwegs gewesen, die Anreise erfolgte oftmals per Fahrrad. Öfters waren auch Wandergruppen des Thüringerwald-Vereins zu sehen mit Leuten, die längst nicht mehr unter uns sind. Die Orte können nur in stichwortartiger Aufzeichnung wiedergegeben werden: Kleinziegenfelder Tal – Küpser Linde – Pottenstein - Püttlachtal – Dörrnwasserlos – Stübiger Türme – Heroldsmühle – Burggrub – Königsfeld – Würgau – Giechburg – Kasendorf mit Magnusturm – Zwernitz - Görauer Anger - Sanspareil - Thurnau - Wiesenttal – Thurnau – Rabeneck – Tüchersfeld – Trubachtal – Greifenstein usw. Der Vortrag schloss jahreszeitgemäß mit Kirschblüte und Osterbrunnen. Reicher Beifall der Teilnehmer und die Worte des 1. Vorsitzenden lohnte dem Wfr. Erich Bauer für seinen Vortrag.
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