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Wappensteine am Ostflügel von Schloss Ehrenburg - Ostseite - Im Zuge der “neugotischen” Umgestaltung der Ehrenburg zu Anfang des 19. Jhdt. wurden die Außenfronten grossflächig umgestaltet und hierbei unter anderem zahlreiche Wappensteine angebracht. |
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links klar: das sächsiche Wappen mit dem Rautenkranz, rechts ein Löwe. Im grossen Staatwappen des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha kommen nicht weniger als neun verschiedene Löwen vor; Herzogtümer Jülich, Berg, Coburg, Landgrafschaft Thüringen, Markgrafschaft Meißen, Fürstentum Lichtenberg, Grafschaften Orlamünde und Pleißen und die Herrschaft Tonna. Unterscheidungsmerkmale - doppelschwänzig, nicht bekrönt. könnte für das Herzogtum Coburg stehen. |
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An anderer Stelle die scheinbar gleichen Wappen, wenn auch in anderer Maßwerk-Umrahmung. |
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In der Heraldik nahezu so beliebt wie der Löwe ist der Adler. könnte für die Pfalzgrafschaften Sachsen und Thüringen stehen. “Pfalzgrafschaft Thüringen” - im Orginal ein Goldener Löwe auf schwarzem Grund. |
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Auch das Adlerwappen ist recht häufig; es ändert sich die Umrahmung. Bitte auch das Fenster beachten, dass es sich um verschiedene Stellen handelt! |
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optisch links: geschachter Balken? Dieser würde auf die Grafschaft Mark hinweisen, Erbanspruch seit 1609 -”Jülich-Kleve-Bergischer Erbfolgstreit”. Dieses Zeichen ist allerdings dreireihig - rot-weiß. Was das Wappen optisch rechts bedeutet, ist mir nicht klar. |
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Die gekreuzten Schwerter könnten auf das Erzmarschallamt hindeuten, das den Kurfürsten von Sachsen zukam. Das Pferd ist ebenfalls ein wichtiges heraldisches Symbol. Hier steht es möglicherweise für das Herzogtum Westfalen (Anspruchswappen, “Sachsenross”). |
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Das optisch rechte Wappen weist heraldische Rosen auf. |
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Auch hier Rätsel: heraldischer Fisch-Greif? Solche kommen aber vornehmlich im Raum Pommern vor. |
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Ein solches Fabelwesen kommt aber auch an anderer Stelle an der neugotischen Ehrenburg-Fassade vor, hier zusammen mit dem Glevenrad aus Kleve |
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